Projektionen erkennen

Glaubenssätze, Projektionen und Emotionen- Strategien rund um die Seele
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apfelsine
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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von apfelsine » Mo 26. Mär 2012, 09:25

Ashua hat geschrieben:Hallo Apfelsine ,

Um was geht es Dir genau ?
Es gibt viele Wege Projektionen aufzulösen. Ich habe den schnellen und Einfachen Weg beschrieben.
Hallo Ashua,

ich habe deine Beschreibung offensichtlich missverstanden. Ich bin etwas verwirrt.
Ich habe das nicht als alternative Beschreibung eines Weges zur Auflösung erkennen können.
Was meintest du dann mit
Nur diese Projektionen über die Wirklichkeit schaffe ich noch nicht zurückzunehmen.
? :kopfkratz:



Ashua hat geschrieben:Wer will kann sich auch vorher gern in seinen Problemen welzen und Opfer spielen,
in der Hoffnung das würde etwas Klarheit bringen.
Aus meiner Erfahrung ist es aber unnötig und schmerzhafft.
Jetzt hast du mich abgehängt. Die von mir beschriebenen Wege sind nur 2 von x möglichen. Und es ist ja auch mein Ansinnen verschiedene Methoden zusammen zu tragen.
Und je nachdem um was es sich handelt, ist die eine oder auch die andere Methode besser.

Den Alternativ-Vorschlag hab ich irgendwie übersehen. :?


Ashua hat geschrieben: Ich hatte geschrieben ,, es sei offt nicht möglich sich zu vergewissern,, ganz banal weil manche Menschen nicht mehr zu erreichen sind.
In dem Fall besteht als Variante die Möglichkeit ein Rollenspiel zu machen und sich in die Position des anderen hineinzuversetzen, und zu versuchen diese Situation aus seinem Blickwinkel zu betrachten, so zu tun, als sei man diese Person. -->Sofern es die persönliche Einstellung dazu zulässt und sich kein Widerstand auftut, sich überhaupt in diese zu begeben! In dem Fall wäre eine andere Vorgehensweise dieser vorzuziehen.
Um jetzt nicht noch ein Fass aufzumachen, würde ich das mal auf die nachfolgende Diskussion verschieben.
. ..
Ashua hat geschrieben: Irgendwie weis Ich manchmal nicht , meinst du mich Persönlich mit ,, Du must deine Projektion ,, usw. ...
Oder ist es eine Aufforderung ganz allgemein in DU form geschrieben ?
Tut mir leid das ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich bin an der allgemeinen Sammlung von Methoden und Informationen zum Thema Projektionen
interessiert. Deshalb meine ich dich da an sich nicht persönlich. Es ist unglücklich formuliert. Es sollte eine allgemeine Aufforderung sein, gleichzeitig wollte ich dich mit ansprechen, obwohl ich auf eine allgemeine Antwort aus war, weil wir ja gerade im Austausch waren.
Wenn ich die allgemeine Form "man" verwende, dann wirkt das ja gleich anders. .
Ashua hat geschrieben: Weil ich habe ja eine gut funktionierende Methode um meine Projektionen aufzulösen .
Sehr einfach und sehr effektiv.
Huch, die hab ich wohl glatt übersehen.
meinst du die hier?

http://www.jenseits-der-thesen.de/board ... t=132#p279

Bitte sei so lieb und beschreib sie nochmal wenn es die nicht sein sollte.
Ashua hat geschrieben: Diese Methode wirkt allerdings nur im Persönlichkeitsbereich des Selbst.
Jene Projektion ausserhalb des Ich,s kann ich nicht auflösen. Gemeint ist Materie zBsp.
Oh,- :oops:
hast du das mit deiner Äusserung gemeint?

liebe Grüße
apfelsine
"In jedem negativen Anteil steckt genauso ein positiver Kern, wie in jedem guten Anteil ein Potential zur Zerstörung liegt."

Virginia Satir

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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von Ashua » Di 27. Mär 2012, 00:50

Hallo Apfelsine ;)

Lieben Dank fürs richtig verstehen .

Ich glaube Du beschreibst die Zirkuläre Interviev Technik . Oder :?:
Diese benutzen Therapeuten wenn Ihr Klient nicht weiter kommt oder blockiert.

Wenn man sich selbst auf die Schliche kommen will . Setzt dies gewisse Grundannahmen
voraus. 1. Ich bin mir bewust, das ich durch meine Wahrnehmung , Entscheidungen und Urteile fälle um mich zu orientieren.
2. Personen welche ich wahrnehme spiegeln mir meine eigenen Persönlichkeitsanteile.
3. Ich kann nur Teile oder Ausschnitte einer Persönlichkeit wahrnehmen.
4. Ich kann nur Mich und meine Wahrnehmung ändern , aber Nicht mein Gegenüber.

Wer dies noch nicht gelernt und erfahren hat , wird sich schwer tun , seine Eigenen
Projektionen aufzulösen .
Vieleicht meinst Du ja solche Leute ?

Doch ich vermute das dies hier den Meisten bereits klar ist. :)

LG

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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von apfelsine » Do 29. Mär 2012, 14:12

Ich glaube Du beschreibst die Zirkuläre Interviev Technik . Oder :?:
Diese benutzen Therapeuten wenn Ihr Klient nicht weiter kommt oder blockiert.
Man kann das auch für sich selber nutzen. Am besten dabei aufschreiben. Denn das Ausformulieren zwingt uns genauer nachzudenken.

Wenn man sich selbst auf die Schliche kommen will . Setzt dies gewisse Grundannahmen
voraus.
Ja,

1. Ich bin mir bewust, das ich durch meine Wahrnehmung , Entscheidungen und Urteile fälle um mich zu orientieren.
2. Personen welche ich wahrnehme spiegeln mir meine eigenen Persönlichkeitsanteile.
3. Ich kann nur Teile oder Ausschnitte einer Persönlichkeit wahrnehmen.
4. Ich kann nur Mich und meine Wahrnehmung ändern , aber Nicht mein Gegenüber.
Soweit ok aber hab noch eine Frage
zu 1.
um mich woran zu orientieren?

Wer dies noch nicht gelernt und erfahren hat , wird sich schwer tun , seine Eigenen
Projektionen aufzulösen .
ja
Vieleicht meinst Du ja solche Leute ?
:kopfkratz: Worauf beziehst du dich? Auf das Threadthema?

Ich bin der Ansicht, das Projektionen vielschichtig sind, und es zum Auflösen kein allgemeingültiges
Schema F für alle gibt. Es kommt eben drauf an, worum es geht. Deshalb sollte man ein bisschen rumprobieren, wenn man der Sache auf den Grund gehen will.


Doch ich vermute das dies hier den Meisten bereits klar ist. :)
Kann sein.
Erwähnen kann mans ja trotzdem mal :-)
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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von Ashua » Sa 31. Mär 2012, 21:29

Deine Frage , ....Apfelsine,

um mich woran zu orientieren ?

Antwort , ...um mich überhaubt orientieren zu können .

Wie mache ich es , mich zu orientieren? Objektiv und Subjektiv ???
Wie lerne Ich Verhalten ?

LG

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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von apfelsine » Di 26. Nov 2013, 08:27

Ich habe der Beschreibung mal ein praktisches Beispiel hinzugefügt
und eine Kleinigkeit ergänzt.

Was mir zu Objektiv und Subjektiv einfällt.
Ich halte es für sinnig davon auszugehen, das wir Teil einer Welt sind und eine tatsächliche Trennung in Objekt und Subjekt eigentlich nicht möglich ist. Wir beeinflussen uns ständig gegenseitig
und stehen in permanenter Wechselwirkung mit uns selbst und unserer Umwelt.
"In jedem negativen Anteil steckt genauso ein positiver Kern, wie in jedem guten Anteil ein Potential zur Zerstörung liegt."

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Re: Projektionen erkennen

Beitrag von apfelsine » Mi 16. Apr 2014, 07:31

Hallo Katrin,

ich habe bemerkt das ich den Teil deiner Frage garnicht beantwortet habe.
Ich möchte das hier nachholen.
Katrin hat geschrieben: Du schreibst so einfach "Wertschätzung" der Glaubenssätze - ich konkretisiere das jetzt einfach mal an meinem Beispiel: Ich bin unwichtig. Was bitte soll ich daran wertschätzen und vor allem wie? Das fühlt sich für mich komplett destruktiv an und ich finde keinen Ansatz, diesen Glaubenssatz wertzuschätzen.
Es gibt Glaubenssätze, die wir uns zugelegt haben, weil sie uns vorgelebt wurden oder auf Werten basieren.
Wenn du einen Glaubenssatz hast "Ich bin unwichtig" ist es Wahrscheinlich, das da viel mehr dahinter steckt.
Die Psyche ist wie eine Zwiebel. Immer eine Schicht nach der anderen bearbeiten in Häppchen die du für ausreichend machbar hälst.

Das verändern von Glaubenssätzen beinhaltet, das man sie bewusst verändert.
Das bedeutet, das du dir genau überlegst, was sie dir positives bringen, das du behalten möchtest und welche Aspekte du davon in die "Altes zeug"kiste stecken kannst. Dann formst du mit dem was du an positiven
behalten möchtest einen neuen positiven Glaubenssatz den du dir mit allen Sinnesorganen vorstellst Visuell, Auditiv, körperlich, vielleicht auch riechend und schmeckend.
Sollte dir währenddessen ein Widerstand hochkommen, so mußt du ihn dir anschauen und ihn für deinen neuen Glaubenssatz entweder berücksichtigen oder dir überlegen ob du diesen Einwand auch in die Altzeuglkiste tun kannst.
ALLE Einwände müssen berücksichtigt werden und überlegt werden ob du diese gegebenenfalls anders betrachten kannst oder anders auflösen kannst, oder ob es Situationen gibt, in denen du auf diese Einwände verzichten kannst.
Erst wenn es keine Einwände mehr gibt, ist es sinnvoll seinen neuen Glaubenssatz zu formulieren.

Damit hast du deinen Glaubenssatz bewusst umgeformt. Ein Glaubenssatz geht nicht allein davon weg, das man ihn erkannt hat. Man muß ihn in irgendeiner Art umformen. Manchmal geschieht das unbewusst. Manchmal erfordert es eine bewusste Beteiligung.
Ist man in der Lage, das Muster im Alltag zu erkennen (wichtige Basis für Veränderungen) und wann und wie versucht man sich darin, das Muster zu durchbrechen?
Beobachtung der eigenen Handlungen und ihrer Beweggründe ist das A und O.
Heftige emotionale Reaktionen auf Dinge, die nicht direkt unsere Grundgefühle verletzen sind ein
Indiz für Projektionen. Wenn man eine Weile beobachtet hat, bemerkt man das diese eine andere
Qualität besitzen als normale Gefühlsreaktionen.

lg
apfelsine
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Virginia Satir

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