Meine Oma

Fragen und Austausch über Erfahrungen im Bereich medialer Wahrnehmung (auch Träume), Selbsterkenntniss, Bewusstseinserweiterung, OBE und Energiearbeit.
Ruth
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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » Mi 17. Jul 2013, 09:28

Hallo apfelsine,

ich denke auch, daß da irgend etwas ist, was Oma nicht loslassen kann. Etwas, das sie aus diesem Leben mitgenommen hat, was sie dort immer noch belastet, oder so.
Ich weiß aber auch, daß daran gearbeitet wird. Letztens habe ich geträumt, daß mein Opa, also ihr Mann, und ihre Schwester bei ihr waren. Sie haben irgend etwas mit Oma gemacht. Ich weiß nicht, was das genau war, aber sie haben sich auf jeden Fall um Oma bemüht. Oma wollte auch Hilfe haben, aber das, was die beiden gemacht haben, wollte sie nicht. Und das ist genau das Problem, was wir mit Oma auch immer hatten. Wenn sie irgendwelche Probleme hatte, und wir ihr helfen wollten, dann wollte sie wohl Hilfe, aber nur so, wie sich sich das vorgestellt hat. Und was sie wollte, das war oftmals gar nicht machbar. Wenn man ihr das erklärt hat, dann hat sie das nicht eingesehen. Sie hat dann immer gemeint, wir wollten ihr etwas Böses. Das war oft ganz schwierig, und wir sind bald daran verzweifelt. Und so wie ich das im Moment sehe, hat sich an ihrer Einstellung gar nichts geändert. Ich dachte immer, daß die vieles einsehen, wenn sie nach drüben kommen. Daß sie dann einen ganz anderen Blickwinkel haben, oder so. Bei Oma scheint das aber nicht der Fall zu sein.

Wie kann man denn jemandem helfen, bewußt zu werden ? In den Büchern steht ja immer, daß man auch für die Verstorbenen beten kann. Und viele Verstorbene wollen das auch, daß man das tut. Ich bete oft für meine Großeltern, und für viele andere, die ich gekannt habe. Und ich glaube, bei Oma und Opa kommt das auf jeden Fall auch an. Denn auch dabei habe ich schon etwas Besonderes erlebt. Das ist noch gar nicht so lange her. Da habe ich gesagt, daß es meinen Großeltern im Jenseits gutgehen möge, weil ich sie so sehr geliebt habe. Und im gleichen Moment, als ich das gesagt habe, habe ich für einen kurzen Moment ein unheimliches Gefühl von Liebe gespürt. So, als wenn jemand da wäre, der mich sehr liebt. Dieses Gefühl war einfach in mir drin, schwer zu beschreiben. Und es war genauso, wie mit der Präsenz. Es war nur einen ganz kurzen Augenblick, aber sehr stark und intensiv. Und es war wunderschön.
Ich denke mal, daß das, was ich gebetet habe, in dem Moment bei Oma und Opa angekommen ist, und daß sie mir etwas zurückgeschickt haben. Allerdings weiß ich nicht, WER mir das geschickt hat. Oma, Opa, oder beide zusammen.

Naja, ich will mal weiter daran arbeiten, und abwarten, was wird. Irgendwann wird sie sich bestimmt wieder melden.
Und vielleicht können Opa und ihre Schwester ihr ja auch da drüben helfen.

LG Ruth

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Re: Meine Oma

Beitrag von apfelsine » Mi 17. Jul 2013, 10:40

Das verzwickte mit der Hilfe ist, das man jemanden erstmal in einen Zustand bekommt das
der überhaupt in der Lage ist, Hilfe anzunehmen/ Hilfe als Hilfe zu erfahren / die für Ihn adäquate Hilfe zu bekommen.
Adäquate Hilfe fängt für mich immer in der Perspektive der betroffenen Person an.
Ihre Sichtweise ist entscheidend für die Art der Hilfe. Wenn für sie der Himmel grün ist,
dann muss man das erstmal so annehmen. Denn es ist ihre Realität.
Natürlich fährt man sich manchmal wunderbar in eine scheinbare Sackgasse, sodass es aussehen kann,
als wäre nichts möglich. Aber das ist oftmals nur 1 Perspektive von mehreren möglichen, dann wird ein Perspektivwechsel notwendig um weiter zu kommen. Das klingt sehr abstrakt, aber ohne genaues Ansehen der Situation kann ich hier nichts konkretes sagen.
Es gibt jetzt viele Möglichkeiten weiterzumachen und ich werde hier nur ein paar aufzählen, die mir
in den Sinn kommen:
- Überlege dir, wenn du mit allen Weisen dieser Welt Kontakt aufnehmen könntest,
von wem würdest du denken, das er die Kompetenz hat,
deiner Oma adäquat aus der Blockade zu helfen. Bitte ihn darum deiner Oma dabei zu helfen.

- Bitte dein höheres Selbst darum das jemand deiner Oma raushilft.

- Ein Medium das über entsprechende Kompetenzen verfügt kontaktieren, das mit dir und deiner Oma vermitteln kann.

- Erstmal deine Oma selber fragen was denn das Problem ist und von da weiter schauen.
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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » Do 18. Jul 2013, 11:10

Hallo apfelsine,

eben, der jenige muß die Hilfe auch annehmen können und wollen, und ich denke, das ist nicht immer so einfach.

Also, ich denke, was das Problem bei Oma ist, das weiß ich. Das Gleiche, was hier auch immer war, nämlich daß sie immer alles anders will, als es eigentlich richtig und gut für sie wäre. Dann will sie mit dem Kopf durch die Wand, und wenn das nicht geht, dann ist sie unzufrieden. Und sie sieht nicht ein, daß man es anders machen muß.

Wen ich darum bitten würde, Oma zu helfen...also, ich glaube an eine große Schöpferkraft, die hinter Allem steht. Und das ist für mich eben Gott. Ich denke, daß für Gott alles möglich ist, und deshalb bitte ich IHN direkt, meiner Oma zu helfen.
Beten ist ja auch eine Form der Meditation, habe ich mir sagen lassen. Dieses fällt mir allerdings nicht immer so leicht. Oft kann ich mich so schlecht konzentrieren, und die Gedanken schweifen immer ab. Ist das bei Euch so ? Und wenn ja, wißt Ihr, was man dagegen tun kann ?

Ich habe auch schon manchmal mit Oma Zwiesprache gehalten. Da habe ich genauso mit ihr gesprochen, wie ich mit einem Lebenden auch sprechen würde. Ich habe ihr gesagt, daß ich sie liebe, daß ich ihr helfen will, und daß sie meine Hilfe, die sie durch die Gebete bekommt, doch annehmen möge, so in dem Sinne.
Ich weiß nicht, ob sie das immer mitkriegt, ob sie das hört und ob es etwas bringt. Aber versuchen kann man es ja. Auf jeden Fall wird es auch nicht schaden, denn es ist ja nichts Schlimmes oder Böses, denke ich mir.

LG Ruth

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Re: Meine Oma

Beitrag von apfelsine » Do 18. Jul 2013, 22:55

Dann will sie mit dem Kopf durch die Wand, und wenn das nicht geht, dann ist sie unzufrieden. Und sie sieht nicht ein, daß man es anders machen muß.
Das Ding ist, das niemand eine Patentlösung für die adäquate Hilfe hat, sondern
es letztenendes immer eine Hilfe zur Selbsthilfe ist.
Aus ihrer Perspektive könnte man sagen: "Du kannst garnicht wissen wie sie es machen muss, denn du steckst ja garnicht in ihrer Haut." Es ist daher wichtig die gleiche Ebene zu finden, um einen Zugang zu ihr zu finden, der sie in die Lage versetzt Hilfe anzunehmen, bzw. die Hilfe auch als Hilfe zu sehen.
Oder das was man vermeintlich als Hilfe ansieht, als wenig hilfreich - sei es falsche Mittel, inkompatible Perspektive - zu erkennen.
Auch wenn das nun wie ein Widerspruch zu dem erscheinen mag, was ich als Möglichkeiten genannt habe: Eine Hilfe kommt nicht vom Himmel gefallen, denn wie du bemerkt hast, sie wird nicht plötzlich Weise, nur weil ihr der physische Körper fehlt. Es gilt Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen. Kein Gott nimmt einem das leider ab.
Wobei ich mir gerade nicht ganz sicher bin, wen ich hier damit gerade anspreche...
Oft kann ich mich so schlecht konzentrieren, und die Gedanken schweifen immer ab. Ist das bei Euch so ? Und wenn ja, wißt Ihr, was man dagegen tun kann ?
Es gibt verschiedene Arten der Meditation die sich in meinen Augen sehr unterscheiden.
In der einen lässt man sich unter Umständen treiben (Entspannungsmeditation) in der anderen lernt man sich zu focussieren (ZEN-Meditation) und jede Wahrnehmung zu registrieren.
Für eine sinnvolle Meditation in der Informationen rüberkommen sollen, benötigt man beides.
Wenn du abschweifst - was durchaus ein normaler Vorgang ist, dir aber auch Informationen liefern kann ob das was du tust in die "richtige" sprich geeignete Richtung geht- dann beobachte wohin, registriere es und komme zurück zu dem was du vor hattest.



lg
apfelsine
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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » Fr 19. Jul 2013, 09:54

Hallo apfelsine,

also, als Oma noch bei uns war, da wußte ich schon, wie sie es hätte machen müssen. Es war oftmals ganz eindeutig. Und das haben auch alle gesagt.

JETZT kann ich natürlich nur vermuten, da hast Du Recht.

LG Ruth

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Re: Meine Oma

Beitrag von apfelsine » Fr 19. Jul 2013, 13:32

Hallo Ruth,

du hast mich ein bisschem missverstanden.
Es ist nicht wichtig ob die betreffende Person lebt oder tot ist,
man glaubt die Antwort auf die Probleme des anderen zu kennen und auch die Lösung
aber damit hilft man niemandem.

Vergessen wir mal kurz den Sachverhalt deiner Oma.
Wie wirkt es auf dich, wenn du ein dir kompliziert erscheinendes
Problem hast und jemand gibt dir einen Ratschlag, der in deinen Augen aber nicht für dich passt?
Würde es dir dann helfen, wenn derjenige seine Gedankengänge im gleichen "falschen" Stil
immer wiederholt?

:kopfkratz:
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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » Sa 20. Jul 2013, 10:13

Hallo apfelsine,

naja, wenn man es so betrachtet, da hast Du auch wieder Recht.

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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » So 28. Jul 2013, 13:50

Hallo Ihr Lieben,

am Freitag hatte ich wieder ein besonderes Erlebnis.

Ich war einkaufen, und als ich nach Hause kam, habe ich meinen kleinen Hund begrüßt. Dabei hatte ich auf einmal wieder so ein starkes Gefühl. Ich dachte so für mich - ach, ist Oma denn noch gar nicht da ? Muß ich doch mal nachschauen, ob sie nicht doch schon da ist. Ich habe dann um die Ecke ins Wohnzimmer geschaut, wo sie immer gesessen hat, aber ich habe nichts gesehen. Und dann fiel mir ein....ach nein, Oma kommt ja nicht mehr.

Nun weiß ich nicht, ob das daher gekommen ist, weil es jahrelang immer so gewesen ist, und daß ich das irgendwie noch so im Kopf hatte.
Oder ob Oma WIRKLICH da war, und mir damit sagen wollte, daß sie noch bei uns ist, auch, wenn wir sie nicht sehen können.

LG Ruth

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Re: Meine Oma

Beitrag von apfelsine » So 28. Jul 2013, 17:27

Das sind so die kleinen Fragen, die auch mir machmal so im Kopf herumgeistern--- man nimm etwas wahr und fragt sich dann, war das nun man selbst oder war da wirklich etwas.
Ob oder ob nicht, man reagiert doch darauf, also kann man es auch ernst nehmen.
Sie ist ein Teil deiner Welt und damit erscheint sie in deiner Wahrnehmung ob nun als Projektion
oder Person.


:)
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Re: Meine Oma

Beitrag von Ruth » Do 1. Aug 2013, 10:08

Ja, manchmal weiß ich nicht, ob da wirklich etwas war, oder ob es irgendwie von mir kommt.

Aber egal. Auf jeden Fall freue ich mich, und finde es immer wieder schön, solche Erlebnisse zu haben. Ich hoffe, daß das nie aufhört. ;)

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