30 - USERFRAGEN 2007 - TEIL 3

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apfelsine
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30 - USERFRAGEN 2007 - TEIL 3

Beitrag von apfelsine » Di 28. Feb 2012, 15:43

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Das Medium schreibt für die Guides, hier für Jonas.
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Userfragen 2007 - Teil 3

Frage 1 von Jasmin und Drops:
Ist es möglich, dass ein irdischer Körper durch eine Art Seelentausch von verschiedenen Seelen genutzt werden kann?


Jonas: Ein Seelentausch im Sinne von Euch betitelten Walk-Ins oder Seelenwechsel findet nicht statt. Teilseelen entscheiden sich immer freiwillig zu inkarnieren und übernehmen nichts was, sie nicht bewältigen könnten. Würde eine Teilseele ausgetauscht werden, dann müsste dieser Wechsel zwischen zwei Teilseelen der selben Vollseele durchgeführt werden, damit es nicht zum Ausdruck von ganz anderen Erlebenswünschen der verschiedenen Vollseelen führt. Nur welchen Grund könnte eine Vollseele haben, dass sie einen Austausch ihrer Teilaspekte vornimmt, wenn sie doch alle möglichen Varianten in anderen Inkarnationen (in anderen Körpern) oder auch astral erleben kann?

Manche Menschen empfinden nach einer schweren Krankheit, nach Nahtoderlebnissen oder auch anderen dramatischen Vorfällen, starke Veränderungen sowohl in der Psyche wie auch im Körpergefühl. Dies resultiert aus energetischen Heilungsprozessen, durch die spezielle Teilseelenenergien (psychisch abgespaltete Teilseelenfragmente) wieder reintegriert werden. Es werden damit energetische Lecks gefüllt und die Teilseele fühlt sich positiv verändert, teilweise bewusster und es werden andere Sichtweisen ersichtlich, weil fehlende Energien zurückgeführt wurden.

Falls die Veränderung für den Betreffenden negativ oder unangenehm spürbar ist, wäre erkennbar zu machen, ob möglicherweise eine Anhaftung im Energiefeld existiert, die dieses hervor ruft.

Beide oben genannten Möglichkeiten werden mit einem Seelentausch verwechselt, weil sich die Menschen starke Veränderungen in ihrem Denken und Fühlen nicht anders erklären können, da das Wissen um die energetischen „Grundgesetze“ der Schöpfung fehlt.

Frage 2 von Drops:
Wo war der Teilaspekt „Jane Roberts“, als Seth durch ihren irdischen Körper gesprochen hat?


Jonas: Bei dem Sprechmedium Jane Roberts fokussierte ihre Teilseele in den astralen Bewusstseinszustand (in unserem gegebenen Modell A9), und es trat eine kurzfristige Verschmelzung mit dem Bewusstsein des Teilaspektes Seth ein, so dass dieser Teilaspekt über sein Bewusstsein mit der Teilseele von Jane zusammen die Körperkontrolle übernahm.
Es wirkte dann auf das Umfeld, als ob Seth alleine anwesend wäre, doch ist dies nicht der Fall. Nur die Energie des Bewusstseins der beiden agierte miteinander .... auch hier kam es nicht zu einem Seelentausch oder ähnlicher Übernahme des Körpers durch einen fremden Teilaspekt.

Frage 3 von Staubkorn und Balance:
Warum vermisst man das Körperliche / Physische von Verstorbenen so sehr, auch wenn man weiß und spürt, dass sie da sind? Und wie kann man dies Überwinden?


Jonas: Die Wurzel hierfür liegt im Urtrennungsschmerz der Teilseelen, der z.B. schon bei der Geburt entstehen kann. In der prenatalen Phase erlebt sich das Embryo noch in Einheit mit dem Körper der Mutter, durch die Geburt und folgender Nabelschnurtrennung wird es sowohl für die Mutter wie auch für das Kind spürbar körperlich aus der Einheit entfernt...es entsteht aus dem Wir ein Ich und Du.
Somit erste erfahrbare Trennung im körperlichen Bereich, abgespeichert im Körperbewusstsein. Als sich entwickelnder Mensch identifizieren sich viele Seelen sowohl emotional wie auch mental über ihr Körperbewusstsein und streben dadurch unbewusst immer wieder nach der Verschmelzung oder Berührung der Körper von geliebten anderen Seelen.
Dieser Grund für die Sehnsucht nach körperlicher Nähe ist verankert in der Sehnsucht nach der Verschmelzung mit der eigenen Vollseele und dem Wunsch nach Ganzwerdung..nach Einheit. Die Sehnsucht bzw. Zug der Teilseele zur Vollseele ist für den Menschen kaum überwindbar, außer sie erkennt, dass sie von ihrer Vollseele niemals getrennt ist.
Dazu müsste die Teilseele aber bewusst die stärkere Identifizierung über das Körperbewusstsein loslassen bzw. die Verbundenheit mit der Vollseele bis in die letzte Zelle des Körpers integrieren. Es ist somit mit der Bewusstwerdung der Einheit, der Ganzheit möglich, dass die Sucht nach Körpernähe sich löst, da es dann auch keinen Trennungsschmerz mehr gibt.


Frage 4 von Staubkorn und Balance: Wie ist das mit der "Rücksicht oder der Verantwortung" anderen gegenüber, wenn doch mein Wohlbefinden an erster Stelle steht?

Jonas: Nun, hier gilt zu unterscheiden: empfindet der Mensch Verantwortung und Rücksicht als Bürde, weil beides mit Schuldgefühlen oder Verlustangst erlebt wird und somit sicherlich nicht dem Wohlbefinden zuträglich ist oder erfährt der Mensch Rücksicht als Respekt vor den vom Gegenüber aufgestellten Grenzen und Verantwortung als das tugendhafte innere Gewissen, dass man auch als Mensch durch seine Gefühle und Gedanken Realitäten erschafft.
Letzteres führt zum Wohlbefinden der Selbstliebe und der aufmerksamen Achtung der Erlebenswünsche anderer Seelen. So ist es auch hier wieder sinnvoll, die eigenen Glaubensmuster zu betrachten und zu klären was der einzelne unter Rücksicht, Verantwortung und Wohlbefinden versteht oder erlebt und abgespeichert hat.



Frage 5 von Anarcha:
In wie weit ist die Anwendung des Jenseitswissens, d.h. die geistigen Prinzipien in gesenkter Form praktisch umzusetzen, eine Manipulation meines jeweiligen Gegenübers?


Jonas: Jeder Gedanke, jede Emotion und natürlich auch jede daraus erfolgte Handlung beeinflusst Euer Umfeld. Inwieweit Ihr es als Manipulation erkennt oder bewertet hängt von Euren Motivationen und Erwartungen ab. Ihr könnt das Jenseitswissen konstruktiv zum Bestmöglichen Aller einsetzen, aber auch damit in die Destruktion gehen. Für beide Entscheidungsmöglichkeiten besteht freie Wahl, doch auch die Erkenntnis, dass beide Möglichkeiten Konsequenzen hervorbringen wie alles, was ihr in Eurer Realität erschafft.



Frage 6 von Staubkorn und Balance:
Wozu dient es, dass man Angst vor seiner eigenen Schöpfungskraft hat? Und wie kann man diese überwinden?


Jonas: Die wenigsten Menschen haben Angst vor ihrer Schöpferkraft, nein, sie sehnen sich sogar nach der Erfüllung Ihres Urpotentials. Die größte Angst besteht eher darin, für ihre Schöpfungen, die Verantwortung übernehmen zu müssen, weil sie wissen, wie schnell ihre Kreationen ihr Eigenleben entfalten. Es ist die Angst, die Kontrolle, die Übersicht über ihr Erschaffenes zu verlieren.
Nun, wozu dienen alle Ängste (gleichgültig ob Angst vor Kontrollverlust oder Angst vor anderem): sie soll begrenzen, blockieren, verengen, sie führen zum scheinbaren Stillstand etc. und genau dazu dient diese Energieform der Angst. Ängste sind Energiefelder, die in ihrem Ursprung die Grenzsetzung durch die Filter und Glaubensmuster anzeigen können, und dies jeweilig in der erlebten Intensivität als Erlebenswünsche der Vollseelen.



Frage 7 von Liberty:
Stimmt es, dass man, um die Polarität von Gefühlen (z.B. unglücklich-glücklich) zu erleben, sich als Mensch nicht unbedingt in diese Polarität hineinbegeben muss – sondern dass man diese Polarität auch aus der Mitte heraus erleben kann?
Bild: Auflagepunkt einer Wippe, von dem man durch leichte/mühelose = bewusste Hin- und-Her-Bewegung beide Extreme gleichzeitig in der Tiefe wahrnehmen kann ohne sich, „endgültig und existentiell“ für hüh oder hopp zu entscheiden? Ist dies für Menschen möglich oder ist das immer VS-Sichtweise?


Jonas: Je nach Bewusstseinsgrad und Filtersetzung kann die Erlebensintensivität entschieden werden bzw. gewünscht sein für die einzelnen Inkarnationen. Menschliche Teilseelen wählen meistens den Weg zuerst zwischen den emotionalen Polen hin und her zu pendeln, um dann für sich die Mitte überhaupt erkennen zu können (Bild der Wippe, auf der sich der Mensch erst auf das linke Ende der Wippe bewegt und dann umdreht, um zum rechten Ende zu gelangen).
Nach dem dieses Auf und Ab genügend von der Teilseele erforscht wird, pendelt es sich oft zu der müheloseren Bewegung in der Mitte ein. Manche Teilseelen inkarnieren aber auch schon mit der Erinnerung dieser möglichen Mitte und fühlen sich mehr als „Beobachter“ der Polaritäten, ohne sie in dieser Inkarnation in der Tiefe oder Höhe erfahren zu müssen. Genau solche Menschen werden durch diese Frage angesprochen. So wird ersichtlich, dass diese Erlebensmöglichkeiten bestehen, abhängig allerdings auch wieder vom Bewusstsein und Erlebenswunsch der Vollseele.

Frage 8 von Anarcha: Ist es möglich, Gegenstände mit denen man während einer Astralreise Kontakt hat, mit in unsere physische Materie-Frequenz „mitzunehmen“? Oder ist dem von vornherein ein Riegel vorgeschoben (im Sinne von fixierten Rahmenbedingungen – Stichwort Massenillusion)?

Jonas: Ja, dies ist möglich, sowie es genauso möglich ist, aus astralen Energien Materie zu erschaffen. Auf Astralreisen erlebt die Seele astrale Realitäten, die sich je nach mentaler Fokussierung auch materiell auswirken können. Besitzt der Reisende ausreichende Manifestierungskraft und kann er sich aus den immensen Glaubensmusterfeldern der Massen lösen, dann kommt es zu dieser Materialisierung von einer Realität in die andere. Dies ist in Eurem Zeitrahmen noch selten vorgekommen, aber einige Menschen haben es bereits erlebt.


Frage 9 von Anarcha:
Um was handelt es sich bei den hier im Forum bereits beschriebenen Phänomen der Lichtfunken und hallende Geräusche eigentlich genau, die einige vor allem vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen bw wahrnehmen ?


Jonas: Hierbei handelt es sich um die Euch bereits bekannten Frequenzwechsel der Bewusstseinszustände, also um Fokusverschiebungen, die dann über die astralen Sinne auf die physischen Wahrnehmungsorgane wirken.


Frage 10 von Staubkorn: Kann emotionale oder mentale Energie rein physisch heilen?

Jonas: Sicherlich, wenn es im Erlebenswunsch der Vollseelen enthalten ist. Ist dies der Fall, dann werden die betreffenden Teilseelen (des Kranken und des Heilers, bei Selbstheilung beides in einer Person) der passenden Energietechnik bewusst und es erfolgt eine Heilung im somatischen Bereich. In welcher konkreten Form dieses ausgeführt wird, wurde bereits ansatzweise mitgeteilt und wird auch noch in anderen Gesprächen intensiver behandelt.
"In jedem negativen Anteil steckt genauso ein positiver Kern, wie in jedem guten Anteil ein Potential zur Zerstörung liegt."

Virginia Satir

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