Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Fragen und Austausch über Erfahrungen im Bereich medialer Wahrnehmung (auch Träume), Selbsterkenntniss, Bewusstseinserweiterung, OBE und Energiearbeit.
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gilla
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Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von gilla » Mo 23. Apr 2012, 10:53

Ich habe gerade diese Astralreise aus dem Jahre 1990 ausgebuddelt:


Samstag, den 8. 12. 1990
Begegnung mit einem verstorbenen kleinen Jungen und seiner verzweifelten Mutter

Zwischen 03.00 und 05.00 h liege ich wach im Bett und denke voll Wut und Traurigkeit ans Büro (glücklicherweise hat sich dann die Situation dort in den folgenden Jahren erheblich geändert. Ich hatte damals einen Chef nach Gutsherrenart, wie etwa: „Bitte legen Sie mir die Hand aus der Sonne!“). Verzweifelt sende ich einen Hilfeschrei, eher ein Hilfegebrüll an meine Psyche und bitte um therapeutische Träume und um eine Astralreise:

Deutlich spürbar verändert sich etwas in meinem Kopf. Plötzlich bin ich entspannt, glücklich und zufrieden. Toll! Ich werde eine Astralreise unternehmen! Ich bemühe mich, meinen physischen Körper starr im Bett liegen zu lassen und zugleich den Astralkörper behutsam nach rechts zu drehen. Als das nicht klappt, versuche ich, die Urkraft des Lebens aufsteigen zu lassen und sie als Antrieb für eine Reise zu nutzen, doch auch das misslingt.

Jetzt reicht es mir! Ich springe aus dem Bett und zur Zustandskontrolle unter der Zimmerdecke hin und her. Geschafft! Ich bin im Astralkörper. Aus dem seitlichen Fenster (das es in Wirklichkeit dort nicht gibt) springe ich auf die Straße hinunter, doch nach allzu kurzem Flug bin ich blitzartig zurück im Bett.

Frustriert drehe ich mich auf die Seite, doch ein Knister-Knatter-Geräusch schreckt mich auf. Wer oder was ist da in meiner Wohnung? Nachdem ich mich beruhigt habe, sende ich der fremden Kraft einen Willkommensgruß und suggeriere mir: "Ich lebe in einem sicheren und wohlwollenden Universum." Ich spähe im Zimmer hin und her und entdecke eine Kordel, die aus der Rückenlehne meiner alten Couch senkrecht in die Luft emporschwebt und sich sanft bewegt. Wer bewegt die Kordel? Meine eigenen Gedanken, oder tut dies eine fremde Kraft? Vergeblich versuche ich, die Bewegungen der Kordel durch Gedankenkraft zu verstärken.

Nun erkenne ich meinen Zustand und springe mit einem Satz aus dem Bett und zur Zustandskontrolle an die Zimmerdecke. Nachdem ich das Fenster geöffnet habe, halte ich mich an der Brüstung fest und dehne den Arm zwei Stockwerke lang bis auf die Straße hinunter und klettere aus dem Fenster.

Die Straße ist hell erleuchtet, und viele Leute sind unterwegs. In einer dunklen Toreinfahrt steht ein winziger Junge. Dort, wo das Kind steht, ist alles dunkel und verschwommen. Der Kleine läuft weiter, und ich hinterher. Der etwa fünfjährige Junge ist nur 30 cm groß. Er trägt einen glänzenden Overall. Spontan nehme ich den Kleinen auf den Arm und sage:

"Du bist ein sehr lieber und netter kleiner Junge. Ich habe dich lieb!"

"Du bist sehr lieb und sehr schön“, sagt der Kleine, und mein Astralselbst wüsste sehr gerne, in welcher Gestalt das Kind mich sieht. Mein Herz fließt über vor Zärtlichkeit für das Kind. Ich streichle es und schmuse mit ihm.

„Wo wohnst du? Und wo sind deine Eltern?“ frage ich.

Der Bub zeigt mit dem Finger auf den ersten Stock eines Hauses und sagt: „Das ist meine Mutter.“

Tränen laufen der Frau, die dort am Fenster steht, über die Wangen. Sie und ihre Freundinnen sind verstört und verzweifelt. Der kleine Junge ist gerade gestorben, denke ich bestürzt, und es überläuft mich eiskalt. Behutsam kläre ich das Kind über seine Situation auf.

"Was soll ich nur machen?" fragt der Kleine ratlos.

Hilflos und etwas überfordert sage ich: "Du kannst eine Weile bei mir bleiben. Möchtest Du Deine Mutter noch einmal besuchen?"

"Ich liebe meine Mutter so sehr", erklärt der Bub.

Der Junge und ich laufen durch das menschenleere Erdgeschoß seines Elternhauses. Im ersten Stock treffen wir seine Mutter, die uns nicht sehen kann.

„Kannst du uns hören?“ frage ich.

"Ja, ich kann Dich hören“, flüstert die Frau erstaunt.

Während ich mich mit der Frau spreche, die mich hören, aber nicht sehen kann, weiß ich auf einmal, dass es hier eine schlimme ansteckende Krankheit gab (Meningitis?). Plötzlich lässt sich eine Zecke auf meinem Arm nieder. Igitt! Ich bin überrascht, dass das im Astralkörper passieren kann.

Der Bub hat sich verwandelt in eine wasserklaren Flüssigkeit, die in dem Trinkglas ist, das seine Mutter in der Hand hält. Ein Teil von mir redet der trauernden Frau zu, diese Flüssigkeit zu trinken, und der andere Teil von mir ist darüber äußerst verwundert. Nachdem die Frau das Glas mit der Essenz ihres Jungen geleert hat, schwebt eine kleine Rauchwolke in die Luft empor und verschwindet. Die Rauchwolke ist ihr verstorbener Sohn, das weiß ich plötzlich.

Plötzlicher Szenenwechsel: Tiefdunkle Nacht ist es, und meine Zwillingsschwester und ich laufen durch Mainz-Weisenau. Lautes Wasserplätschern ist zu hören. Wir biegen um die Ecke und kommen zur Rheinstraße. Es gießt es in Strömen, und das Wasser fließt in Sturzbächen über die Straße.

"Im Astralkörper können wir uns völlig durchnässen lassen. Das macht überhaupt nichts", sage ich zu meiner Schwester.

Wir balancieren auf einem schmalen, hohen Bürgersteig die Rheinstraße entlang und plötzlich ist meine Schwester verschwunden.

Nun schlendere ich durch die Augustinergasse in Mainz. Zahllose Leute sind hier unterwegs. Ich möchte gerne die Augustinergasse im Mittelalter erleben, denke ich und wünsche mich dorthin. Doch nun erhalte ich folgende telepathische Warnung: "Du würdest nicht im Mittelalter hier sein wollen, damals als die Hexenverfolgungen stattfanden!"

Noch nicht ganz überzeugt, wünsche ich mir stattdessen, "die Augustinergasse in einer anderen Realität und einem erfreulichen Mittelalter zu erleben." Sofort auf diesen Wunsch hin sind alle Passanten in prächtige Märchengewänder gehüllt. Vor mir steht ein großer Mann mit einer Krone aus Goldpapier auf dem Kopf. Er lacht übers ganze Gesicht. Hat er mir die telepathische Warnung geschickt?

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von Kleine Seele » Mo 23. Apr 2012, 13:00

Liebe Gilla!

Hört sich für Aussenstehende an, wie eine schöne Märchengeschichte. Doch aus Büchern, wie z.B. von Robert A. Monroe, weiss ich, dass einem bei einer Astralreise die wundersamsten Dinge passieren können.
Ich wünschte, ich wäre schon etwas weiter gekommen mit meinen OBE-Übungen. Weiter als bis zur Schlafzimmertüre hab ich es noch nicht geschafft....aber immerhin, besser als nichts :D . Zumindest weiss ich schon mal, wie es sich anfühlt, ausserkörperlich zu sein.

LG, Kleine Seele

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von gilla » Mo 23. Apr 2012, 13:20

Hallo kleine Seele,

es war eine wundervolle Zeit, als ich plötzlich anfing, mehrere Astralreisen pro Woche zu erleben. Leider hat diese Phase vor etwa 10 Jahren aufgehört, und ich schaffe es nicht mehr, wieder in diesen Zustand zu gelangen.

Liebe Grüße
Gilla

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von Kleine Seele » Di 24. Apr 2012, 09:27

Hallo Gilla!

Hast du schon das Buch "Out of Body" von William Buhlman gelesen? Er hat da eine sehr gute Methode beschrieben, wie man bewusst eine OBE herbeiführen kann. Bei mir hat sie zumindest immer sehr gut geklappt.
"Out of Body" finde ich sowieso das informativste Buch über OBE's, noch vor Robert Peterson's "Praxis der außerkörperl. Erfahrung". Peterson's Buch ist aber auch nicht zu verachten.

Wenn du "Out of Body" noch nicht gelesen hast und du es dir auch nicht kaufen möchtest und du auch sonst nicht weisst, wie du eine OBE bewusst herbeiführst, kann ich dir die Methode gerne beschreiben.

LG, Kleine Seele

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von gilla » Di 24. Apr 2012, 11:05

Danke kleine Seele, ich habe das Buch im Bücherschrank, und ich habe es voller Faszination gelesen. Sehr interessant ist auch D. Scott Rogo: "Reisen in die unsterbliche Dimension."

Manchmal denke ich, dass möglicherweise Astralreisen bei mir durch jene Zustände ersetzt wurden, in denen die Gedankenpakete einströmen, denn die kommen ja in ähnlichen Zwischenschlafzuständen. Eigentlich möchte ich gerne Beides haben, und Beides sollte gefälligst ohne große Anstrengung kommen.

Es gibt auch noch das Klartraumforum http://www.klartraumforum.de/forum/foru ... .php?fid=8, wo sehr viele Tipps dazu gegeben werden. Mitglied bin ich dort nicht.

Liebe Grüße
Gilla

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von gilla » Di 24. Apr 2012, 16:46

Hallo kleine Seele,

hier noch eines meiner spannenderen Erlebnisse aus der Zeit, als ich es mir gar nicht vorstellen konnte, dass mir der Ausstieg aus dem Körper einmal nicht mehr gelingen würde:

19. Februar 1992

Flohzirkus, die junge Frau warnt vor dem Besuch des Gespensterschlosses, Hexe, schreiender Raubvogel, Räuber/Aufständige

Nachdem ich mich aus dem Körper herausgewünscht habe, laufe ich zum Fenster. In der Fußgängerzone sind zahlreiche Menschen unterwegs. Ein Kontrollsprung an die Decke und los geht die Reise. Ich springe aus dem zweiten Stock. Ein kleiner Junge rennt seinen Eltern davon. Ich fühle mich zu dem Buben hingezogen, eile hinter ihm her, kann ihn nicht einholen. Ohne eigenes Zutun schwebe ich im Kreisflug durch die Darmstädter Innenstadt. Fliegend streife ich eine Frau, die mich fassungslos anstarrt.

Eine Begegnung mit meiner Psyche wünsche ich mir, und vor allem, spannende Erlebnisse. Vorsichtshalber suggeriere ich mir: Ich lebe in einem sicheren Universum.

Lange fliege ich über fremde Landschaften hinweg. Als ich in einer öden Stadt ein hell erleuchtetes Gewölbe entdecke, lasse ich mich zu Boden sinken. Über dem Eingang ein Schild mit der Aufschrift „Flohzirkus“. Ich schiebe den Vorhang zur Seite und gehe hinein. Zwei Kinder beobachten mich misstrauisch. Ein großes Gestell ist mit einer Plane bedeckt. Darunter verbirgt sich wohl der Flohzirkus! Ich ziehe die Plane zurück. Ein etwa dreißigjähriger blonder Mann im gestreiften Schlafanzug richtet sich im Bett auf.

„Was machst du denn hier?“
„Was? Du kannst mich sehen? Das kann man sonst nur im Traumkörper!“
„Ich sehe dich!“

Von einer anderen Ebene her kenne ich diesen Fremden und fühle mich zu ihm hingezogen. Weil der Mann müde ist, legt er sich hin, und ich streichele über seinen Rücken. „Iiii, hau ab, ich bin müde!“ sagt der Mann. Dann gehe ich eben wieder. Ich finde ihn trotzdem nett.

Die Stadt verwandelt sich. Menschenleere finstere Gassen, eingezwängt zwischen mehrstöckigen Wohnblocks. Die gelben Ziegelsteingebäude verwittert, der Mörtel bröselig, Fensterhöhlen, rußgeschwärzt. Bin ich in einer anderen Zeit? Wohin ich auch schaue, finstere Straßen, unheimliche Gebäude. Hier mag ich nicht bleiben! Ach was, wenn es unangenehm wird, kehre ich in den physischen Körper zurück! Ein halbherziger Rückkehrversuch misslingt.

Mit Hilfe der Vorstellungskraft versuche ich, in eine heitere Umgebung zu gelangen. Aber meine Fähigkeiten auf diesem Gebiet sind schwach. Alles bleibt wie es ist.

Vor mir ein mittelalterliches Schloss, unbewohnt, dem Verfall preisgegeben. Ein Gespensterschloss! Das will ich mir ansehen. Ich schwebe am Turm empor, um durch eine Fensteröffnung einzusteigen. Durch den Schlosshof eilt eine junge Frau. Neugierig lasse ich mich zu Boden sinken und laufe ihr entgegen.

„Du willst doch hoffentlich nicht da hinein!“ ruft mir die Unbekannte zu. Bevor ich weitere Fragen stellen kann, schwebt sie im Schneidersitz davon.

Eine bucklige Alte rennt durch den Schlosshof, hastet in kleinen Schritten zum Ausgang. Schwarzes altmodisches Kleid, grau gestreifte Schürze, das Haar zum Knoten gebunden, in der linken Hand ein Hexenbesen. Ich laufe weg, die kleinwüchsige Alte hinter. „Guten Tag“, sage ich, als sie mich eingeholt hat, denn etwas Besseres fällt mir nicht ein. Grußlos stürzt die Alte an mir vorüber, ich hinterher, auf dem einzigen Weg, der vom Schloss weg führt. Vor der Alten fürchte ich mich, und ich fürchte mich vor dem Gespensterschloss, nachdem die junge Frau mich gewarnt hat.

„Gott sei mit dir“, rufe ich hinter der Alten her, vorsichtshalber - und weil mir nichts Besseres einfällt. Nein, nein“, schreit die Alte. „Das kannst du mir nicht antun. Das schadet meiner Verwandten.“ Empört rennt sie weg.

Was hat sie bloß? So wörtlich Muss sie diesen Gruß nicht nehmen! Ich konzentriere ich mich darauf, in eine heitere Umgebung zu gelangen. Da! Am Ende der Gasse, lichter Nebel, aufkommende Helligkeit.

Dem Licht eile ich entgegen. Vor mir die Steilküste, dreitausend Meter unter mir das Meer, wie vom Flugzeug aus gesehen. Ob das gut geht? Ich springe, schwebe in der Luft, fliege, fliege, fliege. Das Lied, das ich am 3. Februar gesungen habe, fällt mir ein. „Ich fliege, fliege in die Welt hinein.“ Heute ist es kein Gesang sondern ein rauer Schrei, wie der eines Vogels. Mein Schreigesang lockt einen braunen Raubvogel an. Im Sturzflug kommt er geflogen und lässt sich auf meiner Schulter nieder. Ich schreie das Lied in die Welt hinaus und fliege und fliege.

Rechts von mir ein hohes Gebirge. Im schwarzen Bergmassiv eine Höhle, ein Lichtschein. Das muss ich mir ansehen. In der geräumigen Grotte sind drei Menschen. Der Anführer, schulterlanges schwarzes Haar, schwarzer Bart, blutrotes knielanges Gewand, graue Beinkleider. Zwei zähnefletschende Graufüchse an seiner Seite. Neben dem Anführer, eine schlanke, schwarzhaarige Frau im hellgrauen Gewand, und ein weiterer Mann.

Der Vogel auf meiner Schulter stößt einen durchdringenden Schrei aus. Diesen Vogelruf kenne ich von irgendwo her. Der Vogel schreit, schreit, schreit. Der Anführer greift nach seiner altmodischen Pistole und zielt auf den Vogel.

„Nein, nein!“ rufe ich.

Ich fürchte um meinen Freund, den Vogel und will schnell mit ihm davon fliegen. Ob ich sichtbar bin für die Leute in der Höhle, das weiß ich nicht.

Die Frau stellt sich vor die Mündung der Pistole. Während ich sicher davon fliege, gleitet mein Bewusstsein unaufhaltsam in den Körper zurück.

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Re: Begegnung mit einem gerade verstorbenen kleinen Jungen

Beitrag von Kleine Seele » So 29. Apr 2012, 11:31

Hallo Gilla!

Danke für diesen tollen OBE-Reisebericht. So etwas möchte ich auch mal erleben!
Vielen Dank auch für den o.a. Link. Ich habe mir die Seite in die "Favoriten" gesteckt und schau später mal rein.

LG, Kleine Seele

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